• Susanne Bilz

Warum ein Kostüm noch keine Chefin aus Dir macht und ein Blümchenkleid zum Statement werden kann



Wenn früher die Rede von Business-Looks war, dann war das eine ziemlich einfache Sache.


Wenn frau tatsächlich in die Führungsetage aufgestiegen war, dann orientierte sie sich am Dresscode der Herren und griff zu Kostüm oder Hosenanzug in klassischer Farbpalette wie schwarz, dunkelblau oder grau. Mutigere Damen wählten schon mal auch knallrot, cremeweiss oder feine Nadelstreifen. Kombiniert immer mit klassischer Bluse oder Pulli, wenig Schmuck und schlichten Pumps. Klare Struktur, ziemlich langweilig und total angepasst. Assimilation statt Veränderung.


Ich wage zu behaupten, dass sich diese totale Anpassung im Äußeren bei vielen Frauen auch auf die innere Haltung ausgewirkt hat und die ein oder andere manch ‚knallharten‘ Kollegen weit in den Schatten stellen konnte.


Heute wissen wir, dass Anpassung nicht als Schlüssel hin zu einem gesellschaftlichen Wandel taugt. Die Basis für einen Kulturwandel hin zu Gleichstellung und Diversität liegt bei Frauen, die bereit sind Führungsaufgaben anzunehmen UND die weibliche Sichtweise aktiv einzubringen. Nur so werden wir tatsächliche Veränderungen voranbringen. Das ist keine leichte Aufgabe und sie erfordert Weitblick, Kompetenz und vor allem Durchhaltevermögen.


Im Hinblick auf diese Herausforderungen hat der gute alte Power-Look der 80-er Jahre endgültig ausgedient. In Zeiten, in denen grau-geschläfte Vorstandvorsitzende mit weißen Sneakers und offenem Hemd zu öffentlichen Termin erscheinen und Hoodies und schlecht sitzende Hosen das Habit der Tech-Branche sind, haben sich die gültigen Regeln aufgelöst. Die alten Codes gelten nicht mehr, die Zugehörigkeit ist nicht mehr klar erkennbar und dennoch kommunizieren wir nach wie vor über unsere Kleidung.


Dazu eine mächtige Modeindustrie, die alles daran setzt, den Konsum ständig und überall anzuheizen und besonders uns Frauen permanent in den Fokus ausgeklügelter Marketingkampagnen stellt. Unsere latente FOMO wird stets auf‘s Neue befeuert. Dieser Mode-Dschungel verbunden mit fehlenden, klaren Dress-Codes macht die Kommunikation subtiler, fördert Verunsicherung und macht es schwieriger den richtigen Ton zu finden. Schnell setzen wir die falschen Signale und statt unsere Kompetenz zu unterstreichen sägt ein zwar modisches aber dennoch unpassendes Outfit fix mal an unserer Autorität.


Die Balance zwischen Mode und Persönlichkeit zu finden, Deine Vorlieben mit Deiner Kompetenz zu Deinem eigenen Führungs-Stil zu verbinden ist die Aufgabe, die ich mir mit UNIQONO stelle.

Und wenn das Kleid mit dem hübschen Blümchendruck absolut Dein Ding ist, dann finden wir den Weg der es zu Deinem persönlichen Dress-for-Success-Look macht.



"Kleidung als Kommunikationsmittel. Susanne nimmt dich mit auf eine Reise durch deinen eigenen Kleiderschrank und inspiriert Dich zu Neuem. Dabei geht es nicht um Extravaganz, sondern um die Kombination aus Individualität und Kalkulierbarkeit im Führungskontext." - Jana, Teilnehmerin von Dress for Success.

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